Die Eröffnungsrede hielt in diesem Jahr der Obermeister der Innung, Thomas Lohbeck. Er würdigte die Leistungen der Auszubildenden und hob die Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft hervor. Dabei scheute er sich nicht, auch einen augenzwinkernden Blick auf die Tücken deutscher Bürokratie zu werfen.
Zur Verdeutlichung trug er einen Auszug aus dem Lied „Wackelkontakt“ des Künstlers Oimara vor – insbesondere die Zeile:
„Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den Siebzigern.“
Mit einem Schmunzeln erklärte der Obermeister, dass laut deutscher Rechtsprechung eine Lampe tatsächlich nicht als Möbelstück gilt. Deshalb müsse sie bei Malerarbeiten offiziell nicht aus dem Raum entfernt werden – eine Regelung, die vielen Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht zauberte und zugleich auf sympathische Weise den teils absurden Bürokratiealltag im Handwerk beleuchtete.
Quelle: Kreishandwerkerschaft Osnabrück

