Heinrich Atenhahn hatte 1957 seine Meisterprüfung abgelegt, sich umgehend selbstständig gemacht und seinen eigenen Betrieb geführt. Seit 1978 engagierte er sich in den Ehrenämtern der damaligen Maler- und Lackierer-Innung des Kreises Grafschaft Hoya, war dort zunächst drei Jahre Stellvertreter und wurde 1981 zum Obermeister gewählt. An der Fusion zur Maler- und Lackierer-Innung Diepholz 1987 wirkte er maßgeblich mit. Sie wählte ihn zum Obermeister, dessen Ehrenamt er zwölf Jahre innehatte, bevor er im April 1999 zum Ehrenobermeister ernannt wurde. Neun Jahre wirkte Atenhahn im Ausschuss für Lehrlingsausbildung und gehörte bis 1990 zum Ausschuss „Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) Farbtechnik und Raumgestaltung“ an den Berufsbildenden Schulen Syke. Über Jahrzehnte organisierte Heinrich Atenhahn für seine Innung und für den „Club der Altmeister“ Ausflüge und Veranstaltungen und setzte sich dafür ein, dass das Innungsleben aktiv blieb. „Sein Engagement für die Innung und die Berufsausbildung war ein Vorbild für seine Kollegen“, würdigt Jens Leßmann.
Quelle: Pressemitteilung aus der Kreiszeitung Syke vom 21.09.2024

