Lange her! Der Hafenkran ist genauso außer Betrieb wie das Dragoner-Regiment und einen Kaiser haben wir schon lange nicht mehr. Aber die Maler- und Lackierer-Innung ist vital wie eh und je. 36 Maler- und Fahrzeuglackierbetriebe und 8 Gastmitglieder in der Stadt Oldenburg, sowie den Landkreisgemeinden Wardenburg, Hatten, Hude und Großenkneten gehören ihr im kollegialen Miteinander an.
Damals wie heute fördert die Innung die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder und pflegt den Gemeingeist betont Obermeister Oliver Brassat anlässlich seiner Begrüßungsanspruche vor 85 geladenen Gästen im Hafenhaus Oldenburg.
Gemeinsam mit seinem Vorgänger im Amt und jetzigen Kreishandwerksmeister Boris Jersch gingen beide in einer unterhaltsamen Präsentation auf die Geschichte der Oldenburger Innung ein.
Obwohl schon vor 1899 von einem Zusammenschluss in einer Zwangsinnung von 1830 und einem Malerverein zu Oldenburg von 1877 berichtet wurde, hat man die vom damaligen großherzoglichen Staatsministerium genehmigte Satzung vom 9. Juni 1899 zum Gründungsjahr der Innung verstanden.
Aus der 1999 erstellten Chronik der Innung berichteten beide untermalt mit zahlreichen historischen Fotos aus dem bunten Innungsgeschehen. Über Studienfahrten zu Fachhandelspartnern, gemeinsamen Weiterbildungskursen, Handwerkerumzügen durch die Oldenburger Innenstadt und Werbeaktivitäten auf Linienbussen bis zu Beteiligungen auf Berufsmessen zur Nachwuchswerbung ging der kurzweilige PowerPoint-Vortrag, der von einigen Kommentaren aus dem Gästekreis begleitet wurde.
Die Vizepräsidentin der Handwerkskammer Oldenburg Irene Lammers ging in ihrem Grußwort auf die besondere Bedeutung der Berufsausbildung im Handwerk ein und lobte die große Ausbildungsbereitschaft der Oldenburger Maler und Lackierer entgegen dem aktuellen Trend mit steigenden Ausbildungszahlen.
Derzeit werden 103 junge Menschen im Oldenburger Maler- und Lackiererhandwerk ausgebildet.
Quelle: Maler- und Lackierer-Innung Oldenburg




